Über mich

Freischaffend bin ich seit 1989, anfangs als Darstellender Künstler mit schönen Tourneen auf kleinen und großen Bühnen mit riesiger Freude, sehr viel Publikum, sehr viel Applaus, Autobahnkilometern und Hotelzimmern. Seit 2001 habe ich mich zu freien Kunstformen in lebendigen Miteinander-Kunstwerken gewandelt, sowohl in Eins-zu-Eins-Sessions als auch in Gruppen. Es sind faszinierende Kunstwerke, und es ist ganz und gar stimmig, dass es sehr oft gar kein Publikum gibt.

Ich bin eine vielfältige künstlerische Aus- und Fortbildung und reiche Bühnenerfahrung durchlebt: Schauspiel, Atem- und Stimmarbeit, Freie Bewegung und Körperausdruck, Tanz, Gesang, Puppenspiel.

Bewegungsbeobachtung
Bewegungsanalyse
Freie organische Bewegung und Stimme

Mein Studium der Freien Organischen Bewegung mit Lehrern der Laban Bewegungslehre in der Schweiz, England und den Niederlanden war von besonderer Intensität. Alle haben mich kundig bis an die Kante meines eigenen kreatives Wagnisses geführt - und mir den ermutigenden Klaps gegeben... So wurde es für mich ein wunderbar reiches Feld sowohl für den Gebrauch auf der Bühne als für die Lehrtätigkeit, die bewegungstherapeutische und die Arbeit in sozialen Gruppen.

Meine Arbeit ist lebendiger Dank an meine Lehrer: Mida Schutte, Sam Thornton, Wendy Hermelin, Rosie Manton, Geraldine Stephenson. Manche von ihnen hatten selbst bei Herrn Laban und Frau Ullmann studiert und das ist mir ein Geschenk!

Studium von Atem und Stimme mit Lehrern der Lichtenberger Methodik sowie der holotropen Atemarbeit nach Stan Grof. (n.b. ich habe studiert, bin aber keineswegs durch Institute autorisierter Lehrer).

Studium weltweit und im transpersonalen Verstehen von Konflikt, Friede, Inkarnation, Freiheit, Tantra. Somit Studium des Zusammenhangs Fühlen-Denken-Sprechen-Handeln: erster Hörer des gesagten Wortes ist der Sprechende selbst, es wirkt ohne Weg und am stärksten auf ihn selbst.

In meiner gesamten Arbeit haben sich Atmen, Bewegen, Stimmen als zeitlos webendes Geschehen gezeigt. In diesem Verstehen unterrichte ich. Schönheit ist Einklang mit innerer Harmonie.

Ich habe auch Tanztherapie studiert, arbeite aber nicht damit.

Für mich selbst klingt meine Vita:

Nachdem ich erstmals geboren, standesamtlich realisiert, mit besten Ahnen und Lehrern beschenkt, schulisch und gesellschaftlich genormt war, war ich Bühnenkünstler. Auch heute erzähle ich gerne Geschichten, auf dass Sie lustvoll zu Heilung und Reifung unserer Welt inspirieren. Bevor ich auf der Bühne stand, habe ich mich in der Universität versucht, verstand aber nicht, warum die Studierenden nach Schein(...en) strebten, bin nach einer Weile dort weg und in die Tiefsee der freischaffenden Kunst gesprungen. Egal, ob sie mich in tosenden Stürmen zerrissen, oder auf schroffe Felsen ohne Zukunft geworfen hat, habe ich es nie bereut und lebe voller Dank damit.

Letztlich haben all diese Bilder sich erlöst. Heute bin ich normfrei, bin hier und finde diese Welt, das Menschsein, Diesseits und Jenseits, sehr erstaunlich. Was machen wir hier? Zwischen Etwas Nichts. Wie gelingt Frieden? Was sind die Ursachen von Konflikt? Dass mit Quanten sowohl Füße als auch etwas aus der Physik verstanden wird, finde ich schön. Auch dass Tantra erst einmal Gewebe heißt und nicht Sex, finde ich schön. Ich arbeite in Einzelstunden und Kursen immer wieder mit den Quanten.

Letztlich hilft es mir, das Wissen immer wieder ruhen zu lassen, Fragen zu stellen und zu lauschen in den Ton der Stille